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Fünfzig Kleinrinderfelder folgten der Einladung des Seniorenkreises und des Pfarrgemeinderates. Sie fuhren am Sonntag, 21. Juli nach Sömmersdorf zu den Fränkischen Passionsspielen.

Nach den in der Lokalpresse veröffentlichten Berichten war die Erwartung groß, was wohl die Aufführung bringen würde. Einige Teilnehmer hatten schon in den Vorjahren die Passionsspiele besucht. Dieses Mal zeigten sowohl die Bühne, die Regie und die Musik, die neu komponiert und live gespielt wurde, eine ganz neue Dimension.

Dass hier 400 Laienspieler aus einer 680 Einwohner zählenden Gemeinde aktiv tätig sind, erstaunte alle sehr.

Die Geschichte vom Leiden und Sterben Jesus Christus, bekannt aus den verschiedenen Evangelien, wurde von den beiden Regisseuren zum Teil ziemlich freizügig interpretiert.

Total gewöhnungsbedürftig war die Rolle des Satans, der das Böse auf drastische Weise verkörperte. Bewundernswert war jedenfalls die Leistung des Akteurs.

Bei aller Begeisterung der Teilnehmer nach der Aufführung gab es doch einen Wermutstropfen. Hier spielte der Wettergott eine große Rolle. In der ersten Hälfte hatten wir, dank der Sonnensegel, wunderbaren Schatten auf unseren Sitzreihen. Mit Beginn der zweiten Hälfte änderte sich das von Minute zu Minute. Denn dann kam die Sonne.

Nur noch ganz Hitzefeste hielten es auf ihren Sitzen aus. Zum Glück gab es schattige Ausweichmöglichkeiten.

Trotz dieser Witterungsbedingten Einschränkungen waren alle Teilnehmer bei der Rückfahrt der Meinung: Dieser Tag war es wert, dass man ihn miterlebt hat. 

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